Initiativkreis 8. Mai Kreis - Veranstaltungen
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Veranstaltungen


Samstag, 19. Janaur 2019  20:00 Uhr, Pfleghofsaal Langenau

ÜberLand – ein Theater-Film-Erlebnis

Aufgrund der großen Resonanz wird das neue selbstentwickelte Theaterstück der Langenauer Theatergruppe Refugium ein 2. Mal aufgeführt. In Film- und Theaterszenen zeigt es die Begegnungen unterschiedlichster Menschen, die sich bei einer Busfahrt von Istanbul nach München kennenlernen. Dabei entwickelt sich die Fahrt zu einer besonderen Herausforderung für die Mitreisenden. Die Filmsequenzen der Busfahrt wurden durch den Filmemacher Giovanni Pannico aus Berlin in einem Reisebus in der Umgebung Langenaus gedreht. ‚Überland’ ist das 3 Stück, das die 15-köpfige Laientheatergruppe, in der auch fünf geflüchtete junge Menschen mitwirken, selbst entwickelt hat.

Gefördert wurde das Projekt durch den Fonds Soziokultur und Mitmachen Ehrensache.


Montag, 21.01.2019  20:00 Uhr, Helferhaus Langenau

Politischer Stammtisch

Polska first

Vortrag von Thomas Mahr aus der Reihe »Über den Tellerrand«

Kaum ein anderes europäisches Land hat so sehr an der Geschichte Europas gelitten wie Polen. Zerrieben von den europäischen Großmächten im 18. und 19. Jahrhundert dauerte es bis 1918, dass Polen überhaupt wieder ein selbständiger Staat wurde. Dabei waren es Freiheit und Selbstbestimmung, aber auch Demokratie, die das polnische Volk leidenschaftlich einforderte. Die existenzielle Bedrohung des Staates stellte aber die Selbstbestimmung über die Demokratie. Dies gilt auch für die aktuelle Situation, in der der unübersichtliche Apparat der Europäischen Union und die Auswirkungen der Globalisierung als Gefahr für die Unabhängigkeit Polens gesehen wird. Dies öffnet Tür und Tor für rechtsgerichtete Politiker, wie Jaroslaw Kaczynskie, die mit der Angst auf Stimmenfang gehen. Der Vortrag wird auf die innenpolititsche Situation Polens eingehen, kulturelle Besonderheiten erklären, um ein Bild des Staates zu vermitteln und zu zeigen, wie sich polnische Gegenwart aus der Geschichte erklären lässt.

In Zusammenarbeit mit der vh Ulm

Eintritt: 5,00 €


Sonntag, 27.01.2019  17:00 Uhr, Pfleghofsaal Langenau

Ursula Krechel „Geisterbahn“

Lesung anlässlich des Gedenktages für die Opfer der Nazidiktatur.

Bereits mit den Romanen „Shanghai – fern von wo“ und „Landgericht“ hat Ursula Krechel sehr eindringlich mit diesen Lebensgeschichten das leidvolle zwanzigste Jahrhundert lebendig werden lassen. Mit ihrem neuen Roman „Geisterbahn“ vollendet sie die Trilogie, in dem sie über drei Generationen die Geschichte einer Sinti Familie in Deutschland nachzeichnet. Die Diskriminierung der Sinti endete nicht mehr mit der Ermordung im KZ. Doch nach wie vor begegnete die Gesellschaft in der jungen Bundesrepublik dieser Minderheit mit Vorurteilen und drängte sie an den Rand. Da die Schaustellerfamilie im Roman ihre Existenzgrundlage verloren hat, misstraut sie, mittellos geworden, allen Institutionen und auch den Nachbarn. Ursula Krechel zeichnet in ihrem Roman ein verdrängtes Bild deutscher Geschichte eindringlich nach. Damit wird vermeintlich Vergangenes auf bedrängende Weise gegenwärtig.

In Zusammenarbeit mit der Buchhandlung Mahr.

Eintritt: 10,-/6,- Euro


Mittwoch, 30.01.2019  20:00 Uhr Pfleghofsaal Langenau

"Es lebe die Freiheit!"

Gastspiel der theaterWerkstatt Ulm

Mit einem Stück, das die Theatergruppe anlässlich des 100.Geburtstages von Hans Scholl (22.September 2018) produzierte. Im Mittelpunkt steht jener junge Mann, dessen Name neben dem seiner Schwester Sophie zum Inbegriff des Widerstands gegen Hitlerdeutschland geworden ist. In neun Spielszenen, verfasst von Elvira Lauscher, Jörg Neugebauer und Thomas Laengerer, werden entscheidende Stationen seines Wegs gezeigt, dabei sind auch Mitstreiter und Weggefährten wie Alexander Schmorell, Inge und Sophie Scholl. Alternierend zu den Scholl-Szenen gibt es Sequenzen aus Brechts "Furcht und Elend des dritten Reiches", die das gesellschaftliche Umfeld zeigen, die Bespitzelung, die allgegenwärtige Angst, den alltäglichen Verrat und den Zwang, alles aufzugeben, um wenigstens das eigene Leben zu retten.

Eintritt: 10,-/ 8,-€


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